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Augenlaseroperation oder Sehhilfe?

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„Ohne meine Brille bin ich blind wie ein Fisch“ - das ist nicht nur eine nette Redewendung, sondern deutet auf eine Einschränkung im Alltag vieler Menschen hin. Kurz- oder Weitsichtigkeit kann die Lebensqualität stark einschränken: Die Hilfslosigkeit, wenn eine Sehhilfe verloren geht, die Einschränkungen bei gewissen Sportarten wie Schwimmen oder Probleme bei der Ausübung von Berufen wie beispielsweise bei der Feuerwehr. Eine Augenlaseroperation könnte da helfen.

Doch ist eine OP tatsächlich die Lösung? Ist sie für jeden geeignet?
Die LASIK-Methode zählte bis dato zu den am häufigsten angewendeten Methoden, doch wird sie mittlerweile eher kritisch bewertet. Die Zahl der LASIK-OPs ist stark gesunken (europaweit waren es 2007 noch beinahe 1,4 Mio. Operationen, im Jahr 2014 nur noch 722.000).


Es gibt moderne Verfahren, die bessere und vor allem weniger risikobehaftete Ergebnisse versprechen, wie die SMILE-Methode. Schonender für das Auge ist zudem die LASEK-Methode.

Die neueste Augenlasermethode: SMILE

Die SMILE-Methode (Small Incision Lenticule Extraction) wurde 2011 entwickelt und ist die schonendere Alternative zu einem LASIK-Eingriff. Der Unterschied ist: Beim Eingriff wird kein Flap – eine dünne Scheibe aus der obersten Schicht der Hornhaut – angeschnitten, sondern nur ein minimaler Zugang geschaffen, über welchen das Gewebe mittels eines Femtosekundenlasers bearbeitet und entfernt wird. Der Eingriff ist in diesem Video der Smile Eyes Augenkliniken gut dargestellt:


Quelle: www.smileeyes.de
Die Stabilität der Hornhaut bleibt bei diesem minimal-invasiven Eingriff weitestgehend erhalten und natürliche Struktur der Hornhaut wird kaum beschädigt. Beim Flap besteht hingegen die Gefahr, dass dieser bei einem zu starken Einfluss von außen abfällt. Außerdem leiden Patienten nach einer LASIK-Operation häufiger an trockenen Augen als nach dem Eingriff mit der SMILE-Methode.

Ohne Einschnitt: LASEK-OP

Die LASEK- oder PRK-Methode kommt dann zum Einsatz, wenn die SMILE-METHODE aufgrund einer zu dünnen Hornhaut oder einer speziellen Augenkrankheit nicht eingesetzt werden kann. Bei der PRK wird mit dem Laser Gewebe von der Hornhautoberfläche (Epithel) abgetragen und die Hornhautkrümmung dadurch geändert. Die Methode wird bei Kurzsichtigkeit (bis max. - 8 Dioptrien), Weitsichtigkeit (bis max. +4 Dioptrien) und bei einer Hornhautverkrümmung (bis max. 5 Dioptrien) eingesetzt. Die LASEK-Methode ist eine Weiterentwicklung der PRK, wobei das Epithel nicht abgeschabt, sondern durch eine Alkohollösung aufgelöst, während des Laserns zur Seite geschoben und anschließend als natürliches Pflaster auf die gelaserte Stelle am Auge gelegt wird.

Augenlasern: Bei Kurz- oder Weitsichtigkeit?

Die SMILE-Methode ist zwar die schonendere Augenlaser-Operation, aber sie kann nicht bei Weitsichtigkeit angewendet werden. Da hilft nur LASEK oder ggf. LASIK. Dafür könnten auch extrem Kurzsichtige mit bis zu -10 Dioptrien Hilfe bekommen. Die Kommission Refraktive Chirurgie der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft rät allerdings dennoch davon ab, eine Behandlung bei mehr als -8 Dioptrien durchzuführen. Auch für andere Methoden gilt: Ab +3 Dioptrien, bei einer Hornhautverkrümmung von mehr als 5 Dioptrien sowie bei einer Hornhautdicke von weniger als 0,5 Millimeter sind die Laser-Eingriffe nicht mehr zu empfehlen. Die Entscheidung für eine OP sollte mehr als nur eine Frage der Ästhetik sein, aber sie darf eine Entscheidung sein, die den Alltag um einiges erleichtern kann. Außerdem sind Brille und Kontaktlinsen keine Lösung bei einer Hornhautverkrümmung – hier bleibt nur der Weg über einen operativen Eingriff.

Voruntersuchung zeigt, welche Methode richtig ist

Das Alter, die Art der Fehlsichtigkeit und die Gesundheit der Augen sind also erste Indizien dafür, ob eine Lasereingriff für die Augen möglich ist. Welche Methode am besten geeignet ist, zeigt dann die Voruntersuchung, bei der die Hornhautdicke und auch die Hornhautoberfläche bestimmt und untersucht werden. Außerdem wird die Länge des Augapfels, der Pupillendurchmesser und der Augeninnendruck gemessen. Erst dann kann der Eingriff geplant und können die Risiken richtig abgewogen werden. Weitere Lesetipps:
  • Erfahrungsbericht zur SMILE-Methode: http://www.madame.de/augen-lasern-mit-smile-835739.html
  • Weitere Informationen und ein Überblick über Risiken einer Augenlaser-OP: http://www.onmeda.de/behandlung/augenlasern-risiken-und-komplikationen-6002-8.html

Copyright-Angaben:
Video: SMILE-Methode © Smile Eyes Augenkliniken
Operation am Auge © BillionPhotos.com / Fotolia.com
Statistik: Anzahl der LASIK-Operationen in Europa © Statista 2015

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